Drei Streckenlängen zur Auswahl – 350, 550 oder 783 km – knapp 300 angemeldete Fahrer und vor uns die Alpen: Das war der Alpenmarathon 2014. Wir haben uns für die mittlere Streckenlänge entschieden, die 550 km, aus denen dann doch rund 640 km geworden sind. Wir, das sind Annette, Pepe, Alex, Wolfgang und ich, mittlerweile ein eingespieltes Touren-Team aus dem Kreis der Freebiker. Ein paar Eindrücke von unserer kleinen Rundfahrt – etwa 14 Stunden incl. Pausen – gibts hier per Video:


Alpenmarathon Teil 1


Alpenmarathon Teil 2

Fazit – Schrägstrich – „Und, wie war’s?“

Ich sags mal so: War schön, hat Spaß gemacht. Kann man machen, muss man aber nicht.
Das Problem, wenn man es überhaupt so nennen mag, liegt im Konzept: viele, viele Kilometer fahren. Für jemanden, der vor allem gerne sehr kurvenreiche Kilometer auf abgelegenen, wenig frequentierten Strecken fährt, ist das also nicht optimal. Denn viele Kilometer schafft man eben nur, wenn man viele Kilometer auf Bundesstraßen fährt, die vor allem geradeaus gehen und entsprechend langweilig sind. Einige Kilometer haben wir dann auch noch im mehr-oder-weniger Stau bzw. Stop-and-go hingezockelt; das einzige, was da flüssig lief, war die Brühe den Rücken runter, denn das Wetter war überwiegend sehr gut.

Die Veranstalter haben ihren Job ordentlich gemacht, da kann man nicht meckern. Eine Veranstaltung in dieser Größenordnung zu wuppen, ist sicher kein Kinderspiel. Von daher: alles ok. Aber die nächste Tour in die Alpen wird wieder selbst organisiert, geplant und geroutet. Dann gibts noch mehr von den schönen, kleinen Sträßchen, von denen wir dann doch noch ein paar mitgenommen haben.